PRONTHER
Neue Deutsche Haerte seit 1996

CD - REVIEWS PRONTHER

EP - ALBUM: TANZ MIT MIR!

CROSSFIRE

Im Bereich Neue Deutsche Härte tun sich Pronther hervor. Sie kommen aus Lützelbach bei Frankfurt, und tun erstmal fünf neue Tracks raus. Auf dem trashigen Cover bittet eine Dame in einer Lederjacke zum Tanz. Auf der CD spielen sie sauber produziert und ohne Megabombast, können aber auch rocken wie beispielsweise Extrabreit. Trotzdem sind Vergleiche zu Rammstein so schnell gezogen, wie bei Doombands zu Black Sabbath. Die Vocals rollen provokant das ‚r’, und die expliziten Lyrics beinhalten auch mal ein ‚Fick Dich’, wie zum Bleistift in „Müller Oder Meier“. In den Songs ist auch mal Melancholie vorhanden, oder es wird auf Lustiges aus der Funecke zurückgegriffen. Dann folgt ein Remake von „Ich Glaub An Mich“ mit zusätzlichen female Vocals einer Sängerin namens „Jessy“, und ein Remake von „Hahnenkampf“. Doch damit nicht genug Zusatzsongs. Zwei Bonustracks, die hier Raritätenbonus genannt werden,  erhöhen die Anzahl der auf dieser Scheibe befindlichen Tracks auf neun. Dabei handelt es sich um „Trittbrett Am Tourbus (Tiefgang Version aus 1997)“ und ein Stück, das simpel mit „Outtake“ betitelt wurde, und auch definitiv nicht mehr als das ist.

 Note: Keine Wertung

Autor: Joxe Schaefer

 

MAIN ECHO

Ein neu­es Pron­ther-Al­bum al­so, die Band aus Lüt­zel­bach (Oden­wald-Kreis) hat mit »Tanz mit mir« ih­ren ty­pi­schen har­ten Deut­sch­rock nicht ver­lernt. Dass kaum ein Gen­re im Be­reich des Me­tal von der »Band des Mo­nats 4/2009« bei Rock Hard Ra­dio USA aus­ge­las­sen wird: Nun, das kann der Hö­rer ge­nie­ßen, wenn er auf be­din­gungs­lo­se Laut­stär­ke setzt.

 

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ALBUM:  FANG DEI SEIFE!

VAMPSTER

Schon seit 1996 treiben sich PRONTHER in der heimischen Undergroundszene herum und beweisen immer noch enormes Durchhaltvermögen. Außerdem bleiben sie ihrem Stil treu:
Metal, Gothic, Elektro und eine jede Menge Fun. Jetzt, wo KNORKATOR das zeitliche gesegnet hat, wäre der Weg eigentlich frei für die Chaoten aus Aschaffenburg. Denn in genau die KNORKATOR-Kerbe schlagen PRONTHER und gehen dabei äußerst professionell vor.

Die Produktion ist auf hohem Niveau und spielerisch merkt man, dass hier alte Hasen am Werk sind. An den deutschen Texten werden sich die Geister scheiden, denn der Humor der lustigen Musikanten ist nicht Jedermanns Sache. Oft etwas unter der Gürtellinie angesiedelt, weiß das Quartett gekonnt zu provozieren. Aber das machen RAMMSTEIN auch, die unüberhörbar zum Einfluss von PRONTHER zählen.

Und wo RAMMSTEIN mittlerweile stehen, wissen wir alle, oder? Mal balladesk angehaucht ("Kirschtorte"), dann wieder sehr elektronisch ("3KvH Reh-Micks") oder im Tanzflächenfegerstil ("Das Ballett) - Variabilität ist auf "Fang die Seife" definitiv vorhanden.

Fans von KNORKATOR, RAMMSTEIN oder
MEGAHERZ sollten mal das dritte Album anchecken.




HEAD CASE RADIO (USA)

PRONTHER are from Aschaffenburg, Bayern in Germany. This is German metal at its finest - but sometimes, not so much the ubiquitous "march" feel that you get from a lot of German metal. We hear influences like Accept, Scorpions, etc. - but there's also some irreverence involved, i.e. Mr. Bungle, for instance. The music is terrific and well executed > ... they're a terrific addition to Head Case Radio!



Magazin: IRON PAGES Magazin

So, da klatscht ja immer mal wieder was obskures auf, doch PRONTHER mit der CD »Fang die Seife«... ist schon was besonderes. Einlegen und den Opener hören und abhaken, jaja, RAMMSTEIN. Nun mögen RAMMSTEIN ja überaus provokativ sein, doch "Fang die Seife" mit"Bück Dich" und "...mit dem Bauch an die Wand, das jüngste Gericht kommt von hinten..." höhö! PRONTHER wollen Fun sein, wollen provozieren und sind dennoch sowas wie ausgeklügelte Kunst.

Die Texte haben durchaus Tiefgang, sind vieldeutig und mit dem Opener vertont man sogar eine alte deutsche Volksweise, die textlich wie für diesen Sound geschaffen worden ist. Das Volk der düsteren denker und Dichter... Und wo RAMMSTEIN bei ihrem Techno-Sound mit Pop bleiben, sind PRONTHER sehr viel vielschichtiger und erinnern mich so manches Mal dann wieder eher an DAS ICH mit den Texten und der EBM/Gothic-Schiene, die sehr deutlich zu hören ist.

Zum Schluß noch ein gewichtiges Wort des Quartetts: "Komm schon steh endlich auf; Beweg dein Arsch und komm in Gang - und zeig mir endlich was geht; ich will sehn, wie dein Kopf sich im Kreise dreht!!!" Jau, wieviel Leute sind heutzutage bei Underground-Gigs? Wer lungert lieber zu Hause vor der Glotze oder dem PC rum?
Von mir gibt es 'n dicken Beifall und von mir aus, können sie morgen das näxte große Ding sein. Wer die Jungs dabei unterstützen will:
pronther (at) aol.com



Magazin: AMBOSS Magazin

Die Aschaffenburger gehen dieses Mal erneut sehr martialisch und gewaltig zu Werke. Melodie ist ihr Ding nicht, eher die verwegene Gehirntoleranz des Durchdrehens existiert hier. Wild und ungehobelt präsentiert man eine tragikomische Variante des elektronisch harten Metals. Ihre verwegenen Songs negieren einen Tim Burton, und deklarieren ihren Dilletantismus zur dadaistischen Kunst. Verwegene Texte paaren sich mit krachigen Orgien, welche schon allein den ein oder anderen Gehirngang vernichten könnten.

Die Texte beheimatet im schwarzen Humor, aber dennoch ist die Band derart spassig und unorganisiert am Start, dass man hier durchaus Comedy vermutet. Ist das alles ernst gemeint, lasst euch begraben und die Erde asphaltieren.
(andreas)





Magazin: ROCK UNITY Magazin

Sie nennen sich Pronther und machen seit 1996 die Musikwelt mit ihren schrägen Texten unsicher. Hinter diesem Namen steckt eine lustige 4 Mann Combo aus Aschaffenburg, die ihren eigenen Stil zwischen Electro, Fun, Gohic und Metal gefunden haben.

Die Jungs um Frontmann Buffa machen nun seit fast 13 Jahren Musik. Es gab ab und an einen Wechsel in der Band.
Doch seit fast 2 Jahren sind sie nun unverändert auf der Überholspur. Mit ihrem Musikstil, der ein bisschen an Sodom, JBO oder Knorkator erinnert gingen sie ins Studio um ihre aktuelle Scheibe „FANG DIE SEIFE“ aufzunehmen.
Diese ist seit dem 15.11.08 auf dem Markt erhältlich. Die CD beinhaltet 10 neue Songs, die sich nicht nur mit Humor und Blödsinn befassen. So wurde auch das ein oder andere sozialkritisches Thema behandelt. Das in deutsch gesungene Album macht einfach nur geile Party Stimmung und lässt einen beim Hören nicht ruhig sitzen.

Auch live wird man bei einem Pronther Konzert mitgerissen und das Publikum ist schnell in Feierlaune.




Magazin: TOTENTANZ - Metal Magazin

Schon seit 1996 geistern die Aschaffenburger Spaßbacken von Pronther durch die Gegend und haben in der Zeit schon unheimlich viele Shows (u.a. mit J.B.O., Sodom, Knorkator, etc.) in der Republik gespielt. Aber auch CD technisch hat man immer wieder was an den Start gebracht, vorliegende „Fang die Seife“ Scheibe ist bereits das dritte Album in Eigenregie.
Die Jungs nennen in ihrer Bandinfo einen Stilmix aus Electro, Fun, Gothic und Metal – das passt. Natürlich müssen da auch mal Namen wie Rammstein (Riffs und Melodien des Openers "Königskinder") oder Knorkator (der Stumpen
mäßige Sakralgeang auf "Gottfried") fallen, aber das sind ja auch nicht die schlechtesten Vergleiche, oder? Die 10 Songs sind gut produziert, abwechslungsreich arrangiert und Deutsch gesungen. Es groovt und brettert ganz gewaltig, aber auch abgefahrenere, ruhigere Töne werden geboten ("Kirschtorte") und man beweist textlich das man nicht nur Humor und Blödsinn im Sinn hat, sondern auch sozialkritisch zu Werke geht. Alles in Allem eine runde Sache, diese Eigenveröffentlichung der Pronthers. Die Band kann und sollte man unterstützen! Alles weitere, Infos zur Bestellung, Konzerttermine (sehr wichtig – die Jungs machen ordentlich Dampf auf der Bühne!) und mehr auf der Homepage!




Magazin: German Rock

Ja is denn scho Weihnachten? Ja es war Weihnachten, und deshalb fangen Pronther auf ihrem neuen Werk mit dem schönen Märchen Königskinder an. In Chucky Mörderpuppenstimmenmanier und mit leichtem Rammsteineinschlag versehen sowie gewürzt mit Loreleyzitaten wird mit dem zunehmenden Entsetzen Spaß getrieben, wie es nur Pronther können. Herzlich willkommen zur fröhlichen Metzelstunde!

Gottfried haut gleich wieder in die selbe Kerbe – interessanter weise mit leichtem Kult- Einschlag ?. Tja und dann rauscht der Titeltrack Fang Die Seife Heran. Unbeschreiblich – aber irgendwie legt sich ein breites Grinsen auf das Gesicht und will nicht wieder weg... „Keine Hast im Knast“.

Mein Spiel lässt zweifeln ob es was Schlimmes ist – oder der typische Prontherhumor. „Sado Maso in El Paso....” Mit Kirschtorte geht das Entsetzen in Balladenform weiter. Jeder mag hier raten ob es so – oder so gemeint ist. Musikalisch jedenfalls düster und schwermütig.

Jaa Das Ballett kenne ich doch. Lichterglanz zum Totentanz, da muss man mit. Die Wallung folgt auf dem Fuße. Man, man man der Messiwahn wird gut beschrieben und locker auf die Spitze getrieben.

Warte Auf Mich geht hart ab und gefällt mir am besten. Das Flehen des Monsters um Liebe! Geil umgesetzt! Dann gibt es einen 3KvH Reh-Micks im Verhältnis zu den anderen Stücken meiner Meinung nach der einzige Durchhänger dieser CD und mit sieben Minuten zu lang.

Das Werk endet mit dem Instrumental Abgang. Ist ein starkes Stück und gefällt mir auch sehr.

Fazit: Pronther sind wieder einmal unbeschreiblich! Man kann sie weder einordnen, noch „ordentlich“ besprechen. Und genau deshalb mag ich sie. Live sowieso der Oberhammer – und hier mit dieser CD der Killer in jedem Altenheim......

Kontakt und Bezug: pronther.com

Kurt Mitzkatis




Magazin: Scarred for live

Das dritte Album "Fang die Seife" von Pronther beweist, dass diese Band es versteht, musikalisch ordentlich Gas zu geben. Auf der Basis von hartem Deutschrock haben die Aschaffenburger gekonnt Elemente aus den Bereichen Funk, Hardcore, Heavy Metal, Gothicrock, New Metal und EBM einfließen lassen.

Der Sound ist klar und strikt, gibt ein entschiedenes Tempo vor und fällt somit ins Ohr. Deshalb kann man behaupten, dass die Platte musikalisch sehr konsequent aufgebaut ist. Obwohl hier und da Elemente von Gothicrock vertreten sind, bleibt eine romantische Stimmung grundsätzlich aus. Doch weil ja bekanntlich die Ausnahme die Regel bestätigt, finden wir auf diesem Album einen Song unter dem Titel "Warte auf mich", der ziemlich unter die Haut geht. Ansonsten ist ein knallharter, sehr powervoller Rhythmus, begleitet von einem krächzend-rezitierenden, eine bedrohliche Auswirkung anstrebendem, Gesang angesagt.

Letzterer bewirkt vielleicht, dass man die Band mit Rammstein zu vergleichen vermag, doch die Aussage von Pronther ist eine andere. Sie spielen mit der deutschen Sprache, die Texte, wie allein der Albumtitel verrät, strotzen nur so von absurdem Humor, den man auf diese Art und Weise vergebens bei anderen zu suchen scheint. Es ist bewundernswert, wie man soziale und emotionale Inhalte in derart amüsant und dennoch wortkarg und trocken geschriebenen Texten verarbeiten kann.

Insgesamt kann man sagen, dass dies ein gelungenes Album ist. Die musikalische Seite wäre vielleicht noch auszuarbeiten, damit die Band, wenn sie es will, einen noch konsequenteren, härteren und wuchtig-pralleren Sound entwickeln kann. Doch mit den Texten soll es weiter in diese Richtung gehen - denn durch sie werden wir immer wieder erinnert, das Leben mit seinen Höhen und vor allem Tiefen, nicht so todernst zu nehmen.

(Ausgabe vom 08.12.08)





Magazin: Heavy-Metal.it

A prima vista, i teutonici Pronther sembrano l'ennesima band clone ' dei fortunati Rammstein. Poi, ascoltando attentamente il loro 'Fang Die Seife', si intuisce che i quattro crucchi hanno molte cose da dire...

Il loro, infatti, è un CD che non nasconde l'influenza di Till Lindemann e soci nel proprio sound ma che sperimenta nuove strade sonore, utilizzando via via i canovacci dell'ebm, del gothic, del funk e dell'heavy metal propriamente
inteso. Messa in questi termini, 'Fang Die Seife' è un platter di tutto rispetto, dove i refrain funzionano praticamente sempre e al quale manca soltanto una produzione a cinque stelle per iniziare seriamente a minare dalle basi il primato del colosso Rammstein. Resta comunque palese l'intendo della compagine di percorrere una strada quanto più personale possibile, sintomatico di questo la scelta di intitolare il disco con il nome del pezzo meno ortodosso del lotto, quel 'Fang Die Seife' che poggia le proprie fondamenta su metriche squisitamente funk, o l'ideazione di un brano come 'Das ballet', in cui la band rivisita il folk in chiave prettamente metal. Per il resto, il vocione acido di Boris Englert e gli scenari post industriali ricreati dai nostri valgono di per se la possibilità di dare una chance ai Pronther. Difficilmente, questi, vi deluderanno...

Scheda Redattore Maurizio "Trevor" Gabelli




Magazin: Powermetal.de

Mit den schlichten Worten "Metal from Germany" präsentiert sich das aus Aschaffenburg stammende Quartett PRONTHER auf seiner Website und gibt ebendort auch eine nicht unbedingt harmonisch anmutende Zusammenstellung von Bands und Künstlern als Einflussquellen an.

Die Konstellation RAMMSTEIN, KNORKATOR, NAPALM DEATH, Helge Schneider, CREMATORY und JUDAS PRIEST mutet wohl nicht nur für meine verwöhnten Öhrchen mehr als nur eigenwillig an, entpuppt sich aber im Endeffekt zumindest zum Großteil als gar nicht einmal so weit hergeholt. Die Burschen haben ihre Songs allesamt mit Texten in deutscher Sprache verfasst und beweisen zudem auch eine zwar nicht unbedingt immerzu jugendfreie, aber wirklich unterhaltsame Auffassung von Humor.

Allerdings sollte man PRONTHER keinesfalls als reine "Spaßkapelle" betrachten, denn dazu wirken die Texte zu tiefgründig und zum Teil auch zu düster. Stimmig ist die Mixtur aber dennoch, denn auch musikalisch lassen die Burschen eher die heftigere Seite des Metals erklingen und kommen nicht zuletzt durch das Riffing durchaus in die Nähe von RAMMSTEIN, wie im Titelsong oder 'Kirschtorte' nachzuvollziehen ist. Während ich persönlich von Einflüssen von NAPALM DEATH und JUDAS PRIEST auf diesem Album nichts vernehmen kann, hat man vergessen auch die neueren SVBWAY TO SALLY zu erwähnen, die sich ja hinsichtlich der Gitarrensounds in den letzten Jahren ebenfalls deutlich in eine heftigere Richtung entwickelt haben als zu Beginn ihrer Laufbahn. Den Einfluss dieser Truppe meine ich auf "Fang die Seife" vor allem in 'Königskinder' und 'Das Ballett' heraushören zu können.

Hinsichtlich der Musik selbst muss man unbedingt noch erwähnen, dass die Aschaffenburger über den Großteil der Spielzeit mächtig zu grooven wissen und eine dezente New Metal-Schlagseite in ihrer Rhythmik zu präsentieren
wissen. Einzig 'Warte auf mich' zeigt die Jungs von einer eher gefühlsbetonten Seite und kommt mit einem dezenten Gothic-Anstrich aus den Boxen, während der Groove Metal in Kombination mit dem genannten harschen Riffing das Geschehen an sich dominiert.

PRONTHER beweisen mit "Fang die Seife" wie erstzunehmend vermeintliche "Spaßbands" eigentlich sein können, aber trotzdem wird sich der Hörer der Unterhaltsamkeit dieser Band nicht entziehen können.

Anspieltipps: Gottfried, Fang die Seife, Wallung

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